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20. Jugend-Eurocup.de - Gaildorf

 

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Slavia Prag

Nach mehrjähriger Pause zählt Slavia Prag wieder zu den Teilnehmern des Jugend Eurocups. Zwischen 1997 und 2000 nahmen die Tschechen viermal am Turnier teil und erreichten in dieser Zeit zweimal das Halbfinale, aber nie das Finale.

Slavia Prag ist einer der traditionsreichsten tschechischer Sportklubs. Er wurde 1892 von tschechischen Studenten gegründet. Seit dem ersten Spiel 1896 trägt die Fußballmannschaft traditionell ein rot-weiß geteiltes Trikot, mit einem roten Stern über den Herzen der Spieler. Slavia gilt als bürgerlicher Klub der Intellektuellen, sein großer Rivale ist der Arbeiterverein Sparta Prag. Trotz großer Konkurrenz innerhalb der Landeshauptstadt (u.a. Dukla Prag, Bohemians Prag) und wenigen Ausnahmen haben diese beiden Vereine den tschechischen Fußball in den vergangenen Jahren geprägt. Seit Einführung der Tschechischen Bundesliga (heute Gambrinus Liga) gilt Slavia als ewiger Zweiter, belegte die Mannschaft doch in 15 Spieljahren acht Mal den zweiten Platz. In der Saison 2007/08 gewann Slavia dann endlich zum zweiten Mal nach 1995/96 die tschechische Meisterschaft. International hatte die Mannschaft dann aber Pech: In der dritten Qualifikationsrunde zur Champions League kam gegen den Bayern-Gegner AC Florenz das aus: nach dem 0:2 in der Toscana reichte das 0:0 im Heimspiel nicht aus. In der UEFA-Cup Qualifikationsrunde überstand Slavia die erste Runde gegen Vaslui nur mit viel Glück und zwei Unentschieden dank des auswärts erzielten Treffers. Die Gruppenphase zu überstehen wird sehr schwer, heißen die Gegner doch Aston Villa, Hamburger SV und Ajax Amsterdam.

Was die Jugend anbelangt, baut Slavia auf den eigenen Nachwuchs. Trotzdem verlassen aus finanziellen Gründen viele Spieler den Verein, so der Torschützenkönig vom Jugend Eurocup 1999 Filip Trojan, der heute beim FC St. Pauli in der zweiten Bundesliga spielt.

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oben:
Jakub Hejret, Ladislav Gazdik, Ladislav Bruzek, Ondrej Petrak, Filip Zak, Lukas Slehofer, Vladimir Halama

Mitte:
Lubos Tusjak, Marek Nahlovsky, Daniel Vesely, Jakub Gois,  David Smolak, Patrik Novak, Jan Mikula, Vojtech Sebek, Jan Jilek, Jakub Sudek

unten:
Jiri Mesicek, Petr Parizek, Adam Hofman, Trainer Daniel Abrham, Masseur Pavel Susta,
Filip Melecky, Jakub Simkovsky, Václav Cerny

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